Im Allgemeinen können Verträge über das Internet abgeschlossen werden und unterliegen den gleichen Regeln wie andere, traditionellere Vertragstätigkeiten. Ein entscheidender Aspekt ist jedoch, dass die Werbung für Waren im Internet kein Angebot darstellt, sondern nur eine an einen Kunden gerichtete Aufforderung, ein Angebot zu unterbreiten. Der Vertrag ist nur dann perfekt, wenn der Kunde vom Lieferanten ausdrücklich angenommen/bestätigung erhält oder wenn die bestellte Ware nachträglich geliefert wird. Geschäftstransaktionen unterliegen in der Regel den Geschäftsbedingungen der Vertragsparteien und den österreichischen Rechtsgarantien, dass solche Allgemeinen Geschäftsbedingungen einen Test der Fairness bestehen und nicht der anderen Partei aufgezwungen werden. Das österreichische Handelsagenturrecht wurde mit der jeweiligen EU-Richtlinie harmonisiert. Die neuen Regeln sind im Handelsvertretergesetz 1993 (Handelsvertretergesetz 1993) festgelegt. Sofern nichts anderes vereinbart ist, hat der Handelsvertreter für jede Transaktion, die sich aus seiner Tätigkeit ergibt, Anspruch auf eine Provision. Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses kann der Handelsvertreter eine Abfindung verlangen, die die beim Unternehmer verbleibenden geschäftlichen Vorteile ausgleichen soll. Die Berechnungsmenge kann bis zu einem Jahr Provisionen erreichen (berechnet aus dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre).

Verträge mit Handelsvertretern haben in der Regel eine Laufzeit von einem bis fünf Jahren und dürfen keine Vereinbarung nach Beendigung enthalten, die Wettbewerbsaktivitäten verbietet. Ausführliche Informationen und Kontaktinformationen österreichischer Handelsvertreter finden Sie auf der Website des Österreichischen Handelsverbandes . Weitere weitverbreitete Vertriebsmittel sind durch den rechtlichen Rahmen des Vertragsrechts im österreichischen Bürgerlichen Gesetzbuch und einem neu erlassenen Einheitlichen Handelsgesetzbuch (UGB) festgelegt. Die UGB regelt alle Handelsgeschäfte zum 1. Januar 2007. Für Warenlieferverträge gelten die folgenden Bedingungen und gelten entsprechend auch für alle anderen von unserem Unternehmen erbrachten Dienstleistungen: Das österreichische E-Commerce-Gesetz hat die europäische E-Commerce-Richtlinie umgesetzt und gilt für Dienstleistungen, die über elektronische Verarbeitungs- und Lagersysteme erbracht werden. Sprachtelefonie-, Telefax- oder Telexdienste sind vom Anwendungsbereich des Gesetzes ausgenommen. Diese Kommunikationsmittel fallen unter die Bestimmungen über Fernabsatzverträge, die im österreichischen Verbraucherschutzgesetz enthalten sind.